US-Dual-Use-Güter: Keine Pflicht zur ECCN-Angabe in der Lieferkette
Eine allgemeine Pflicht des Lieferanten, die ECCN mitzuteilen, kennt das US-Exportkontrollrecht nicht. EAR und ITAR verlangen die Angabe nur in eng begrenzten Fällen, die europäische Vorlieferanten in aller Regel nicht betreffen.Fehlt die ECCN auf Rechnung oder...
Deemed (Re-)Export: wenn Wissen zum Export wird
Exportkontrolle betrifft nicht nur Ware. Sie trifft auch das dahinter stehende Know-How (Technologie). Ein Fachgespräch kann ein Export sein: Wer US-Technologie in Deutschland an Mitarbeiter, Gäste oder Dienstleister aus Drittstaaten weitergibt, nimmt nach den EAR...
ITAR-Mythen
Die Beratung und Begutachtung im US-Exportkontrollrecht zeigt seit vielen Jahren ein wiederkehrendes Bild: Gegenüber den International Traffic in Arms Regulations (ITAR) halten sich in deutschen Unternehmen Fehlvorstellungen, die betriebliche Entscheidungen prägen,...
DDTC-Registrierung deutscher Unternehmen
Für ein deutsches Unternehmen, das im Rahmen eines US-Rüstungsgüterprojekts vollständig eigenständig handeln möchte, stellt sich regelmäßig die Frage, ob hierfür eine eigene Registrierung bei der DDTC nicht die einfachste Lösung wäre. Diese Option steht ihm jedoch...
ITAR: Empowered Official und Export Compliance Officer
In der Praxis wird häufig angenommen, ein im Unternehmen benannter Compliance-Beauftragter könne in einem ITAR-Projekt ohne Weiteres die Funktion des Empowered Official übernehmen. Diese Gleichsetzung greift zu kurz und kann im Ernstfall zu einer unwirksamen...
Schalldämpfer: von ITAR in die EAR
Das Bureau of Industry and Security (BIS) hat mit einer am 23. Juli 2026 im Federal Register veröffentlichten Interim Final Rule die Exportkontrolle für bestimmte Schalldämpfer, Mufflers und Sound Suppressors aus der Zuständigkeit des Department of State in die Export...
